Die Wintermonate sind die schlimmsten für Haus- und Wohnungseinbrüche, zumindest in der Statistik. Interessanter Weise findet die überwiegende Mehrzahl der Einbrüche während des Tages statt. 10-14 Uhr und 16-18.00 Uhr sind die Kernarbeitszeiten der Einbrecher.

Wie eine Studie des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV) zeigt, haben die Wohnungseinbrüche in den letzten 5 Jahren um 35% zugenommen. Die Bundesregierung hat unlängst mit einem Förderprogramm zum Thema Einbruchsschutz reagiert, dass durch die KfW beantragt werden kann. Leider hilft dieses Programm den zahllosen

Mietern in Etagenwohnungen nur wenig. Die KfW zahlt erst ab 200 Euro überhaupt aus, d.h. die Maßnahme muss mindestens 2.000 Euro kosten, damit ein Zuschuss ausgezahlt wird. 10% der Gesamtkosten sind beantragbar, aber nicht mehr als 1.500 Euro. Um die Haustür zu sichern reicht aber oft eine kleinere Maßnahme, beispielsweise der Einbau einer Pilzkopfsicherung in Kombination mit einem Riegel. Das ist schon um die 1.000 Euro herum zu bekommen und damit fallen diese Maßnahmen aus der Förderung raus. Hausbesitzer können eher etwas mit der Förderung anfangen, wenn beispielsweise alle EG-Fenster und Haustüren nachgerüstet werden und die Kosten über 2.000 Euro liegen.

Wer schon mal einen Einbrecher hatte, der steht dem Thema Sicherheit sehr viel aufgeschlossener gegenüber. Über 57% der Geschädigten gaben beispielsweise an, dass sie sich eine neue Sicherung an der Tür installiert haben, 30% haben sogar eine Videokamera installiert. Die Technik dient allerdings eher dem Sicherheitsgefühl, als der wirklichen Sicherheit. Eine Videokamera verhindert keinen Einbruchsversuch. Dagegen helfen primär gut gesicherte Türen und Fenster.

 

 

 

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