Smart ist eigentlich eine Charaktereigenschaft und meint eine Person, die clever, gewitzt und einfallsreich ist. Das Übertragen auf eine Stadt fällt einem im ersten Augenblick doch recht schwer. Was bedeutet also eine smarte Stadt? Wir wissen, wir sind Stadt der Wissenschaft, haben eine hohe Dynamik im Ranking der Wirtschaftswoche attestiert bekommen. Doch was kann der Bürger auf der Straße von Innovation und Dynamik spüren? Rund 40% aller Deutschen haben bereits ein Smartphone, mit dem man nicht nur telefonieren kann, sondern im Internet surft, auf Facebook Nachrichten austauscht oder WhatsApp´t. Im persönlichen Umfeld ist Innovation also viel schneller spürbar und auch realisierbar, als in der Infrastruktur einer Stadt.

Singulär gibt es Fortschritte die man heute schon nutzen kann. Auf braunschweig.de findet man zum Beispiel die freien Parkkapazitäten der Innenstadt. Bei einigen Parkhäusern kann man Pre-Paid-Karten kaufen, mit denen man über RFID-Technik in die Parkhäuser rein- und auch wieder rausfahren kann. Das war´s aber fast auch schon an Innovation. Clever wäre es, wenn man einheitlich im gesamten Stadtgebiet ohne ein Parkticket oder einen Parkschein  lösen zu müssen und ohne sein Parkgeld abzuzählen einfach ins Parkhaus rein- und raus fährt und dann bequem am Monatsende seine Parkgebühren bezahlen könnte. Gekoppelt mit einem Leitsystem, dass die Fahrer zu den freien Parkplätzen leitet, wäre das eine wirklich clevere Lösung.

Auch unter ökologischen Gesichtspunkten können Smart-Cities punkten. Busse und Bahnen können attraktiver werden, wenn dort beispielsweise kostenloses WLAN verfügbar ist. Gut wäre es auch, wenn man seinen Fahrschein einfach bequem mit dem Handy zahlen könnte. Unser regionaler Energieversorger könnte außerdem dem Beispiel von Vattenfall, EnBWund RWE folgen und energiesparende Heizkörpersteuerungslösungen seinen Kunden anbieten, die per Smartphone-App einstellbar sind.

Nicht zuletzt könnte auch der Innenstadthandel von innovativen technologiefreundlichen Lösungen profitieren. Durch kostenloses WLAN beispielsweise könnte die Aufenthaltsqualität an unseren zentralen Plätzen steigen. Kunst und Kultur könnten ihre Botschaften digital effektiver an Besucher vermitteln usw.

Die Möglichkeiten für Smart-Cities sind weit gestreut.

Die CDU setzt sich zunächst für die Schaffung der Infrastruktur ein:

  • kostenloses WLAN in der Innenstadt
  • Handy-Parken (bereits 2014 beschlossen)
  • einheitliches RFID-Parken in Parkhäusern
  • kostenloses WLAN in Bussen und Bahnen
  • Heimautomationslösungen zum Energiesparen von BS-Energy
  • Bezahlen von städtischen Leistungen mittels Smartphone

Was meinen Sie? Was benötigen wir in Braunschweig, um Innovation und Fortschritt für den Bürger spürbar voranzubringen. Schreiben Sie mir einen Kommentar!

(Bild-Quelle: startupbootcamp)

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