Die Fraktion der BIBS will die seit langem abgeschaffte und völlig überflüssige Baumschutzsatzung wieder einführen. Die „Bevormundungssatzung“, wie sie auch von vielen damals genannt wurde, ist mit Stimmen von CDU und FDP 2002 abgeschafft worden. Die BIBS traut scheinbar den Bürgerinnen und Bürgern nicht über den Weg, man möchte insbesondere Eigentümer von Gartengrundstücken gerne belehren und bevormunden, wann ein Baum gefällt werden darf und wann nicht.

Dabei hat die alte Baumschutzsatzung ihre Ziele schon damals nicht erfüllt. Zahlreiche begründete Ausnahmegenehmigungen wurden erteilt. Letztlich gab es nur ein Ergebnis: erheblicher Verwaltungsaufwand. Es gibt auch keine Erkenntnisse, dass nach Aufhebung der Baumschutzsatzung in 2002, das große Baumsterben begonnen hätte. Deshalb stehe ich auf dem Standpunkt, dass jeder Bürger selbst entscheiden soll, ob ggf. ein Baum im Garten gefällt wird oder nicht. Man sollte Bürger nicht in dieser Form bevormunden.

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