Steigende Mietpreise, steigende Kaufpreise. Sind Immobilien zu teuer? Kann man sich eine Mietwohnung überhaupt noch leisten? Diese Fragen sind in den letzten Jahren immer häufiger auf der Tagesordnung, auch in der Kommunalpolitik. Ob man sich etwas leisten kann, hängt maßgeblich auch vom Verdienst ab. Wie viel vom Geld gibt man für seine Miete aus und wie viel bleibt am Monatsende übrig zum Leben?

Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) aus Köln hat eine neue Studie veröffentlicht, in der die Neuvertragsmieten mit den Bruttoarbeitslöhnen zwischen 2014 und 2018 verglichen wurden. Die These ist, dass eine Mietwohnung erschwinglich ist, wenn die Steigerung der Löhne über der Steigerung der Mieten liegt. Umgekehrt ist die Miete nicht erschwinglich, wenn die Mietsteigerung über der Steigerung des Bruttolohns liegt.

Für Braunschweig kam dabei intessanter Weise heraus, dass unsere Bruttolohnsteigerung deutlich über der Mietpreissteigerung liegt und das bedeutet, dass die Mieten in Braunschweig weiterhin noch erschwinglich sind, obgleich sie um fast 5% im Untersuchungszeitraum gestiegen waren. Die Bruttolohnsteigerung lag im gleichen Zeitraum bei über 10%. Die Zahlen sind natürlich nur gemittelte Werte und sollen die entsprechenden Niveaus für ganz Deutschland erkennbar machen.

Mehr dazu auf den Seiten des IW Köln.

 

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