Blick auf den Bohlweg vom Schloss aus.

Das HWWI in Kooperation mit der Berenbergbank haben ein neues Städteranking der 30 größten Städte Deutschlands veröffentlicht. Braunschweig büßte dabei seinen guten 17. Platz im Mittelfeld ein und liegt nun auf Platz 23, also 6 Plätze schlechter. Begründet ist der Abrutsch bei Verlusten im Demografie- und Standortindex.

Zu wenige Wohnungen = weniger Einwohnerzuwachs

HWWI Städteranking 2017 und 2019 im Vergleich

Demnach hat in Braunschweig die sog. Siedlungsdichte zwischen 2015 und 2017 nicht zugenommen. Dies liegt aus meiner Sicht an der bisher ungenügenden Anzahl fertiggestellter Wohneinheiten. Zwar wurde Planungsrecht für etliche tausend Wohneinheiten geschaffen, aber eben leider in ungenügender Anzahl. Dies soll in den nächsten Jahren aufgeholt werden. Diese Begründung wird auch dadurch untermauert, dass unsere Bevölkerung laut HWWI, als einzige der 30 Größstädte in den Jahren 2014-2017 um 0,2% stagnierte. Alle anderen Städte sind im Schnitt um 3% gewachsen.

Schwarmstadt war gestern

Bei der Wanderungsanalyse zeigt sich, dass Braunschweig auch keine „Schwarmstadt“ mehr ist. Jüngere Menschen zieht es nicht mehr in die Stadt Heinrichs des Löwen, vielleicht auch wegen ungenügender Wohnraumversorgung im studentischen Bereich.

Hier sind wir weiter Spitze: Forschung & Entwicklung

Bei F&E weiterhin Spitze

Gleichwohl hat Braunschweig auch Spitzenplätze in der Untersuchung erhalten und verteidigen können. So liegt der Anteil der Beschäftigten in Forschung & Entwicklung bei über 3% der Gesamtbeschäftigten. Damit liegt Braunschweig auf Platz 1 in ganz Deutschland.

Unser Standort: Mittelfeld

Im Standortindex belegte Braunschweig nur das Mittelfeld.

 

Die gesamte Studie kann hier heruntergeleaden werden.

 

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