Der städtebauliche Wettbewerb Hauptbahnhof Braunschweig hat seine Gewinner. In einem geregelten Verfahren wurden die drei Preisträger ermittelt.

Die Preise gingen an:

  1. Preis: WelpvonKlitzing Architekten und Stadtplaner PartGmbB BDA / BM Consult / GTL  Triebwetter
  2. Preis: Thomas Schüler Architekten Stadtplaner / arbos / BSV
  3. Preis: Brederlau + Holik / ARGUS

Beim Wettbewerb ging es um die Neugestaltung des Areals vor dem Hauptbahnhof, inkl. Kurt-Schumacher-Straße sowohl in Bezug auf die räumliche Aufteilung, den Hochbau, als auch um die verkehrlichen Gesichtspunkte. Der Viewegsgarten sollte nur bis zur Böschung mit in die Planung einfließen.

Die drei Gewinnerentwürfe erfüllen dabei eine große Zahl von Voraussetzungen. Letztlich bedeutet das aber nicht, dass der eine oder andere Entwurf nun so umgesetzt wird. Dazu wird es noch Entscheidungen des Planungs- und Umweltausschusses sowie des Rates geben. Auch die zeitliche Schiene ist relevant; der Zeithorizont dürfte bei 10 Jahren liegen. Sicherlich wird man die Planungen in diesem Bereich in einzelne Felder aufteilen und dann Stück für Stück versuchen zu realisieren.

Wichtig für mich als Preisrichter waren insbesondere die gute und klare Anbindung des Hauptbahnhofs in Richtung Innenstadt, sowie die Schaffung von Wohnraum. Dabei spielt die Realisierbarkeit von Bauvorhaben eine große Rolle. Je weniger kompliziert beispielsweise Flächenein- und aufteilungen sind, desto einfacher das Vorhaben. Das wurde m.E. mit dem sehr klaren Entwurf von Thomas Schüler besser erreicht, als mit den anderen Entwürfen.

Hier geht es zur Presseinfo der Stadt.

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