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Das DIW (Deutsches Institut für Wirtschaft) hat die Erstellungsquote für Wohnungen in Deutschalnd untersucht. Dabei schnitt Braunschweig ausgesprochen schlecht ab. Auf der interaktiven Karte des DIW gibt es nur rund 24 Bezirke in Deutschland, in der schlechtesten Kategorie: Deckung des Wohnungsbedarfs zwischen 2016-2018 zwischen 21-50 Prozent. In Braunschweig wurde der Bedarf in 2018 demnach nur zu 34% gedeckt.

Quote für Braunschweig: nur 35% gebaut

Auf Grund der zur Zeit vorliegenden Wohnungsbedarfanalyse aus 2013 (Gewos) hatte die Stadt mit rund 5.000 Wohneinheiten bis 2030 geplant. Wie sich jetzt zeigt war das etwas zu pessimistisch. Die CDU hatte übrigens mehrfach beantragt die Wohnungsmarktanalyse zu aktualisieren, um bessere Steuerungskennzahlen zu erhalten (DS 15-00611, 19-10643). Der CDU-Antrag aus 2015 wurde von der Mehrheit des Rates (SPD, Grüne, Linke etc.) abgelehnt bzw. über Änderungsanträge quasi kaltgestellt. Vor den Sommerferien erklärte die Bauverwaltung schließlich selbst eine Aktualisierung beauftragt zu haben, deren Ergebnisse nun heiß erwartet werden. Auf einen konkreten Termin wollte man sich allerdings nicht einlassen. Ich rechne mit einer Information im September/Oktober.

Großes Problem in Braunschweig aus meiner Sicht: zu große Zeiträume zwischen Planungsbeschluss, Baugenehmigung und Erstellung der Gebäude sowie ganz generell zu wenig Bauland.

Hier geht es zur interaktiven Karte des DIW.

 

 

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