Foto:B.Hinrichs

Das Areal des Klinikums an der Holwedestraße steht seit einiger Zeit im Diskurs. Das Netzwerk Gemeinsam Wohnen möchte dort aktiv werden und das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des Klinikums für bestimmte soziale Zwecke und für ein Wohnprojekt nutzen. Dafür wurde sogar schon ein kleines Konzept erstellt und mit potentiellen Trägern gesprochen.

Grundsätzlich habe ich für die Thematik des generationsübergreifenden gemeinsamen Wohnens große Sympathien. Es gibt auch immer wieder Gruppen, die sich für die Realisierung solcher Wohnformen zusammenfinden. Mit einem konsequenten Moderationsprozess können solche Vorhaben durchaus gelingen, wie die Modelle in ganz Deutschland zeigen. Gerade im Hinblick auf eine stark älter werdende Gesellschaft, mit erheblichen Vereinzelungstendenzen, gewinnt diese Art des Wohnens immer mehr an Gewicht.

Die Verwaltung plant für das gesamte Areal Holwedestraße einen städtebaulichen Wettbewerb, bei dem die unterschiedlichen Nutzungen eine Rolle spielen müssen. Allerdings ist im Moment noch nicht völlig klar, wann das Klinikum dort freigezogen werden kann. Ausdrücklich muss man auch darauf hinweisen, dass das Städtische Klinikum im Rahmen des 2-Standorte-Konzepts, auf die Verkaufserlöse Holwedestraße angewiesen ist, um die baulichen Veränderungen in der Celler Straße und Salzdahlumer Straße zu refinanzieren. Dieser Aspekt spielt aus meiner Sicht die wesentlichste Rolle für die Nachnutzung.

Zur Homepage des Netzwerk Gemeinsam Wohnen.

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