Die beiden Verbände Mittelstandsvereinigung Braunschweig und Mittelstandsvereinigung Salzgitter unterstützen in einer gemeinsamen Erklärung das Vorhaben zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie für das interkommunale Gewerbegebiet Braunschweig-Salzgitter.

In der Presseinformation vom 30.Mai heißt es:

Die Mittelstandsvereinigung Braunschweig unter ihrer Vorsitzenden Antoinette von Gronefeld begrüßt ausdrücklich die Fortschritte und Planungen zum geplanten Interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiet Braunschweig Salzgitter:
Oft wird die mangelnde Zusammenarbeit von Kommunen gerügt, so dass die Interessenvertretung oft an den Gebietsgrenzen endet. Mit dem Interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiet zeigen Braunschweig und Salzgitter, dass eine Kooperation im Interesse beider Kommunen und deren Bürger und Unternehmen möglich ist. Das haben wir stets gefördert und gefordert.

Das Gewerbe- und Industriegebiet selbst bietet die Möglichkeit die wirtschaftlichen Potentiale der Wis-senschafts- und Forschungsregion Braunschweiger Land weiter zu entwickeln. Das Gebiet ist Ausdruck einer vorausschauenden Planung für die Gewerbeflächen. Insbesondere Braunschweig ist damit auf dem richtigen Weg neue Gewerbeflächen zu planen, bevor die bestehenden Gewerbefläche – wie jetzt schon absehbar ist – den Bedarf nicht mehr decken können. In anderen Regionen stehen die Unternehmen oft vor dem Problem, dass die Verwaltung erst plant, wenn die Kapazitäten bereits erschöpft sind.

Die Mittelstandsvereinigung Salzgitter unter ihrem Vorsitzenden Stefan Neugebauer unterstützt ebenfalls den Plan für das neue Interkommunale Gewerbegebiet:
Die gewählte Lokalität bietet eine in Deutschland selten anzutreffende Kombination an Infrastrukturanbindungen, welche die Wettbewerbsfähigkeit der ganzen Regi-on befördern wird. Den Unternehmen der Region wird die eigene Entwicklung ermöglicht. Arbeitsplätze und Wohlstand in der Region werden so gesichert und durch die neuen voraussehbar rund 4000 neuen Arbeitsplätze und die dazugehörenden Unternehmen wird die Wirtschaftsregion maßgeblich vorange-bracht und bietet vor dem Hintergrund der Digitalisierung die Möglichkeit als Anker für weitere Arbeitsplätze vor Ort.

Durch den – bislang in der Region nirgends möglichen – 24-Stunden Betrieb wird die Region auch mit einem neuen bisher fehlenden Element weiterentwickelt.
Das neue Gewerbegebiet bietet obendrein auch die Chancen neuen gesellschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen wie der Digitalisierung und der Wohnraumverknappung in den Stadtgebieten mittelbar durch das Flächenangebot mit neuen Lösungsoptionen zu begegnen. Auch Unternehmensgründungen werden durch das neue Angebot nachhaltig erleichtert. Die MIT wird sich weiterhin für dieses und weitere Projekte zur kontinuierlichen Förderung der Wirtschaft in Braunschweig einsetzten.

Oliver Schatta, MIT Vorstandsmitglied (Braunschweig) und zuständiger Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis betont dazu: „Wichtig ist, dass auch die Ängste der Anwohner berücksichtigt werden. Ich suche dazu vor Ort permanent das Gespräch und begrüße, dass mit dem Ausschluss weiterer Ansiedlung von Firmen im Bereich der Nukleartechnik die größte Furcht der Anwohner aufgenommen wurde.“

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