Interkommunales Gewerbegebiet: Machbarkeitsstudie vorgestellt

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Heute fand die Vorstellung der Machbarkeitsstudie zum interkommunalen Gewerbegebiet Braunschweig-Salzgitter in der Kulturscheune in Salzgitter-Lebenstedt statt. Der Auftrag wurde vor einiger Zeit von beiden Stadträten an die jeweiligen Verwaltungen erteilt.

Beide Oberbürgermeister aus Braunschweig und Salzgitter waren sich einig, dass es ein zukunftsgerichtetes und erforderliches Vorhaben wäre, dieses Gebiet zu entwickeln. Gleichwohl ist der politische Widerstand in Salzgitter gefühlt stärker als in Braunschweig.

Worum geht es?

Braunschweig´s Gewerbe- und Industriegebiete sind knapp. Es geht dabei vor allem um zusammenhängende größere Flächen, die insbesondere für industrielle oder auch Logistik-Ansiedlungen erforderlich sind. Dabei spielt die verkehrliche Anbindung durch Autobahn, Schiene und Kanäle eine wichtige Rolle. Für Industrieansiedlungen ist der 24/7-Betrieb mittlerweile unabdingbar, also der durchgehende Betrieb von Maschinen und Anlagen rund um die Uhr. Auch dies wäre bei dem betroffenen Gebiet möglich. Solche Flächen fehlen in der gesamten Region.

Die Machbarkeitsstudie kommt zunächst zu dem Ergebnis, dass ein solches Gebiet durchaus machbar wäre. Allerdings müssen nun im nächsten Schritt die noch offenen Punkte geklärt werden. Dazu zählen die naturschutzrechtlichen Vorgaben und Auflagen sowie Fördermöglichkeiten des Landes und etliche weitere Punkte.

Ein wesentlichen Knackpunkt hingegen konnte die Studie schon klären: die Ansiedlung von Betrieben mit dem Zweck der Aufbereitung von Atomabfällen oder dergleichen kann Grundbuchlich unterbunden werden. Damit ist die Diskussion zumindest zu diesem Problemfeld eigentlich beendet.

Erwartet wird nun eine Verwaltungsvorlage für die Gremien in Braunschweig und Salzgitter, der für Ende Mai bzw. Anfang Juni kommen dürfte. Bis dahin geht die Diskussion sicherlich weiter.

Die CDU in Braunschweig unterstützt die Schaffung dieses Gewerbe- und Industriegebiets. Es ist für die Zukunft unserer Stadt wichtig, weitere Betriebe in unserer Region anzusiedeln oder bestehende zu halten, Arbeitsplätze zu schaffen und mehr Gewerbesteuereinnahmen zu generieren. Das interkommunale Gewerbegebiet Braunschweig-Gifhorn hat gezeigt, dass diese Entwicklungen viele Jahre dauern, aber letztlich für beide beteiligte Kommunen Vorteile bietet und Arbeitsplätze schafft.

 

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