Mietpreisbremse nach wie vor ungeeignet

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Der Begriff „Mietpreisbremse“ klingt gut. Vor allem wenn man sich nur absolut oberflächlich damit beschäftigt. Mieten sollen gebremst werden vor zu schnellem Anstieg. Wer will schon ständig steigende Mieten? Auf der anderen Seite interessiert das nur recht wenige tatsächliche Mieter, denn das Mietniveau steigt zwar kontinuierlich, doch das eigentliche Problem sind nicht die Bestandsmieten, sondern die Mieten bei Neubau oder nach Sanierung.

In der Braunschweiger Zeitung vom 25.11.17 war nun zu lesen, wie die Mietpreisbremse angeblich auf das Mietniveau wirkt. Verglichen wurden die durchschnittlichen Quadratmetermietpreise im 1.Quartal 2015,16 und 17. Als Quelle dient eine Studei des Online-Anbieters Immowelt. Insgesamt wurde festgestellt, dass die Mietpreisbremse nicht wirkt.

Und als Resümee nun eine Verschärfung des Gesetzes zu verlangen, ist grundlegend falsch. Vielmehr sollte das Gesetz abgeschafft werden, wenn es nichts bringt.

Interessant wäre festzustellen, wie sich die Mieten nach Beschluss der Mietpreisbremse in den jeweiligen Städten entwickelt haben. Meine Vermutung ist: sie sind überproportional gesteigen. Wieso und warum habe ich in meinem kleinen Video aus 2016 schon mal dargelegt. Der einzige Weg raus aus höheren Mieten und Baulandpreisen ist: bauen, bauen, bauen und ein effizientes Förderprogramm des Landes für den sozialen Wohnungsbau.

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