Welche Rolle spielt das Thema Digitalisierung in einer Stadt wie Braunschweig? Aus meiner Sicht sollte es eine erhebliche Rolle spielen, denn unlängst ist der Zusammenhang zwischen dem Grad der Digitalisierung und anderen Standortfaktoren, wie der Beschäftigungsquote im Fokus von Studien geraten. Der Verdacht: je mehr digitale Angebote und Prozesse in einer Stadt vorhanden sind, je besser entwickeln sich auch andere Standortfaktoren.

In einer Studie des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers mit dem Titel „Deutschlands Städte werden digital“ heißt es zum Beispiel: „Ein Vergleich der Rankingplatzierung mit Daten der Regionalstatistik zeigt: Die Top-10-Städte des Rankings weisen durchschnittlich deutlich bessere Kennzahlen auf als die Städte auf den Plätzen elf bis 25. AucQuelle: www.pwc.de/digitale_stadth wenn die Kausalitäten durch eine reine Gegenüberstellung der Rankingplatzierung mit den statistischen Daten nicht ermittelt werden, so verdeutlicht der Vergleich, dass eine Korrelation zwischen dem Erfolg einer Stadt und ihrem Digitalisierungsgrad besteht. Diese Korrelation existiert nicht nur auf der Städteebene, sondern wurde auch in internationalen Ländervergleichsstudien bestätigt. Digitalisierung ist nicht der einzige Standortfaktor, mit dem sich Städte und Landkreise positiv im Städtewettbewerb positionieren können, dennoch ist es von Nachteil, wenn sie nicht digitalisiert sind.“ (vgl. www.pwc.de/digitale_stadt S.15).

Sicherlich hat die Digitalisierung in einer Stadt viele Dimensionen: Verwaltung intern, Verwaltung zum Bürger, Infrastruktur, städtische Gesellschaften, private Akteuere, Künstler usw. Primär dürfte allerdings der größte Nutzen entstehen, wenn digitale Prozesse fallabschließend zwischen Verwaltung und Bürger geschaffen würden. Hier stehen alle noch ganz am Anfang. Im Moment bewegt sich das Niveau auf dem Level von PDF-Formularen.

 

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