Die CDU-Fraktion hatte im März das Thema „Abschaffung von 1- und 2-Cent Münzen“ ins Spiel gebracht. Hintergrund war der Vorstoß der Gemeinde Kleve, in der auf freiwilliger Basis der Einzelhandel das Kleingeld nicht mehr einsetzen wollte. Die Preise wurden entsprechend auf- und abgerundet. Vorteil für die Händler ist weniger Hartgeld und damit weniger Kosten beim Umtausch der Münzen in den Banken. Vorteile für den Konsumenten sind weniger rumgeschleppe von Münzen und einfachere Kontrolle der Preise, z.B. beim Zusammenrechnen von Einzelpreisen. Aufgrund unserer Anfrage im Wirtschaftsausschuss hat sich nun der AAI (Arbeitsausschuss Innenstadt e.V.) hierzu geäußert.

In der Antwort heißt es: „Der Vorstand des AAI hat zwischenzeitlich den Vorstoß zur Reduzierung des Kleingeld-Aufkommens durch die Abschaffung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen diskutiert. Der Vorschlag wurde abgelehnt. Durch die Steuerprozentsätze, in Prozent ausgewiesene Rabatte o. ä. kann aus Sicht des Vorstandes nicht auf diese Münzen verzichtet werden.“

Die Verwaltung wird im nächsten Jahr bei der Stadt Kleve nachfragen, welche Erfahrungen gesammelt werden konnten und dann das Ergebnis dem Wirtschaftsausschuss berichten. Ich bin gespannt, wie die Einzelhändler in Kleve das „Problem“ mit den Steuerprozentsätzen und Rabatten gelöst haben.

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