Wie die Verwaltung heute während der Ratssitzung informiert hat, werden noch in 2016 rund 1.000 Plätze für die Erstaufnahme von Flüchtlingen geschaffen. Betroffen sind drei Turnhallen (Naumburgstraße, Watenbüttel, Moselstraße) sowie das alte Kreiswehrersatzamt Grünewaldstraße. Für die Unterbringung wird zur Zeit außerdem die Sporthalle der Nibelungen Realschule vorbereitet. Ab 3.2. ist dort der Sportunterricht vorbei. Diese Standorte werden vorraussichtlich nicht ausreichen, um alle Flüchtlinge vernünftig aufzunehmen. Daher gibt es bereits weitere Untersuchungen, ob andere Sporthallen in Frage kommen. Das Thema „Leichtbauhallen“ spielt für die Unterbringung eine Rolle. Um unnötige Umnutzungen von Sporthallen zu vermeiden, wäre das eine interessante Alternative. Zwei Hallen würden für zusammen 200 Menschen ausreichen. Allerdings müssen auch hierfür geeignete Standorte gefunden werden. Außerdem wird die Verwaltung das Gebäude der ehemaligen Zett-Werke an der Saarbrückener Straße anmieten, um auch dort Flüchtlinge unterbringen zu können.

Jeder Standort wird über einen Sicherheitsdienst bewacht und mit sozialer Betreuung ausgestattet.

Die gesamte Presseerklärung der Stadt findet sich hier.

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